Wie diversifiziert bubblest du?

Was, wenn du in einer Bubble suchst, aber die Antwort in einer ganz anderen liegt?

Wir alle bewegen uns in bestimmten Bubbles.

Lebensbereiche und Themenfelder, in denen wir denken, handeln und Zeit verbringen – bewusst oder aus (viel) Gewohnheit und Routine.

Manche dieser Blasen fühlen sich vertraut an.
Andere halten uns fest, obwohl wir längst spüren: Sie bringen uns nicht mehr weiter.
Und wieder andere warten darauf, dass wir ihnen endlich Raum geben.

Ich selbst hatte zum Beispiel lange ein Desinteresse an allem, was mit Finanzen zu tun hatte und habe es entsprechend beiseitegeschoben. Es war mit zu technisch, zu trocken. Einfach nicht mein Feld.
Aber irgendwann war klar: Wenn ich bestimmte Freiheiten leben will, darf ich mir auch dieses Thema erschliessen.
Ich habe es mir neu geöffnet – durch einen überraschend guten Kurs – und plötzlich war da Interesse.
Heute ist es ein Feld, in dem ich mich sicherer fühle.
Nicht perfekt, dafür viel vertrauter.

Welche Bubbles beeinflussen dich gerade?

Hier eine kleine, typische Auswahl:

  • 👩‍💼 Arbeit

  • 👫 Partnerschaft & Familie

  • 🗞 News & Informationsflut

  • 💰 Geld, Finanzen & Investments

  • 🏃 Sport & Bewegung

  • 📱 Social Media & Gaming

  • 🌿 Natur, Rückzug & Auftanken

  • 🐶 Tiere

  • ❤️ Sexualität & Intimität

  • 🧶 Offline-Aktivitäten (z. B. Vereine, Handwerk, Kunst)

  • 📚 Persönliche Entwicklung & Weiterbildung

Jede dieser Bubbles hat ihre eigene Sprache, eigene Dynamiken – und eine große Wirkung auf unsere innere Landkarte.

Manche Menschen spüren, dass eine berufliche Veränderung ansteht, versuchen aber weiterhin, mit der alten Bubble-Logik neue Wege zu gehen.
Das funktioniert selten. Denn: Alte Denkmuster erzeugen alte Ergebnisse.

Die Frage ist nicht, welche Bubble „gut“ oder „schlecht“ ist.

Sondern:
Passt dein aktueller Bubble-Mix zu dem Ziel, das du innerlich anstrebst?

Vielleicht braucht es nicht gleich einen radikalen Wechsel – sondern erst mal ein stilles Beobachten.
Ein neugieriger Blick: Wo verbringe ich meine Zeit, meine Aufmerksamkeit, meine Energie?

Veränderung beginnt selten mit einem großen Sprung.

Oft reicht ein Perspektivenwechsel.

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1955 Revisted